Sonntag, 24. Februar 2008

Ist die Kritik am iPod berechtigt?

In diesem Artikel analysieren wir ein paar häfig erwähnte Kritikpunkte an Apple’s iPod. Zuallererst sei dad as Ladegerät erwähnt. Da sich im Lieferumfang der aktuellen iPods (iPod Classic, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Touch) kein Ladegerät befindet, müssen diejenigen Anwender ein Ladegerät nachkaufen, die diese Modelle nicht über den USB-Stecker, sondern extern an einer Steckdose aufladen möchten. Auch die Integrierung von Software erweist sich als nicht so einfach. Um den iPod zu benutzen, benötigt man die Software iTunes, die nicht mehr auf CD-ROM mitgeliefert wird. So können Kunden ohne Internetzugang den iPod nicht umgehend in Betrieb nehmen. Als Hintergrund dieser Entscheidung wird von Apple die Tatsache angegeben, dass Internet und Computer bald überall verfügbar seien und durch den Verzicht wichtige Ressourcen gespart würden, da nur wenige Nutzer auf ein Netzteil oder die CD-ROM angewiesen seien. Außerdem wurde Kritik an Apple laut, nachdem der Hersteller das „Made for iPod“-Logo einführte, das Zubehörhersteller auf ihre Produkte drucken dürfen, wenn sie 10 % ihres Umsatzes mit diesem Zubehör an Apple abführen. Laut Apple soll das Logo den Kunden helfen, Produkte zu finden, die garantiert mit ihrem iPod funktionieren. Mittlerweile hat Apple diese Aktion ausgeweitet und die Teilnahme an diesem Programm für die Zubehörhersteller zur Pflicht gemacht, solange sie den Dock-Anschluss des iPod benutzen. Ohne eine Teilnahme verrät Apple die Pin-Belegung des Dock-Anschlusses nicht. Des Weiteren hat Apple mit dem iPod nano und dem iPod der 5. Generation den Anschluss für die Fernbedienung entfernt. Über diesen Port hatten viele Zubehörteile den Strom bezogen (zum Beispiel iTrip, Taschenlampen etc.) Mit der Entfernung sind die Hersteller wiederum an den Dock-Anschluss gebunden. Somit sind lediglich Zubehörteile wie Taschen, Schutzfolien und Kopfhörer nicht an das „Made for iPod“-Logo gebunden. Ein vierter Kritikpunkt ist, dass Videos vom Fremdanbietern nicht ohne Weiteres auf den handlichen Geräten dargestellt werden kann. Hier leisten so ganannte Videokonvertoren jedoch Abhilfe. Viele dieser Konverter bieten die Möglichkeit an, die Videos direkt zu schneiden, bearbeiten oder mit Spezialfiltern zu verändern, und dann auf den iPod zu übertragen. Als wenn das nicht genug ware, gibt es sogar Programme die mit einem praktischer Musik-Konverter aufwarten. Mit diesem ist es kinderleicht, alle gängigen Audio- und Video-Formate in MP3 oder M4A zur Wiedergabe auf dem iPod oder iPhone umzuwandeln. Ob die Kritik am iPod nun gerechtfertigt ist oder nicht, das muss jeder für sich selber entscheiden.

Eine kurze Geschichte der Software für das iPod

Der zentrale Prozessor des ersten iPod wird von PortalPlayer hergestellt, die auch das Referenzdesign für den portablen MP3-Player entwarfen, welcher nach Apples Einstieg zum iPod wurde. PortalPlayer war auch an der Entwicklung der Benutzeroberfläche des iPods beteiligt, an der die Firma Pixo mitgearbeitet hat. Ähnlich wie die Hardware hat Apple auch die Betriebssystem-Software des iPods eingekauft und an die eigenen Bedürfnisse angepasst. In der ersten Generation lag dem Player eine Software namens Pixo OS zugrunde, welche von der gleichnamigen Firma Pixo speziell für MP3-Player produziert wurde. Aufgrund einiger Differenzen zwischen Pixo und Apple wurde die Entwicklung der Software angeblich nebst den daran arbeitenden Mitarbeitern von Apple aufgekauft.

Mit der Einführung der iPods dritter Generation wechselte Apple zu einem Betriebssystem namens RTXC. RTXC lässt sich aufgrund seiner Einsatzfähigkeit auf diversen Mikroprozessoren und DSP-Chips auch gut an zukünftige Geräte anpassen, zumal mit der Unterstützung von Multitasking auch künftige Erweiterungen leicht entwickelt werden können. So verwundert es auch niemanden, dass Apple dieses OS vollständig an Hardware und Design angepasst hat. Als neuster Clou hielt speziell angepasste Version von Mac OS X Einzug in die neueren iPod Modelle und in das iPhone. In einem Meeting zum Launch des iPhone gab Steve Jobs unter anderem bekannt, dass die Planung die Umstellung weiterer oder gar aller zukünftigen iPods auf OS X geplant ist.

Software für das iPhone ist ein ganz neues Thema. Leider wurden in der Vergangenheit Zusatzprogramme für das iPhone seitens Apple nicht gerade willkommen geheissen. Deshalb haben viele Entwickler andere Möglichkeiten gesucht, wie man das iPhone noch praktischer machen kann. Momentan gibt es jedoch hauptsächlich Computerprogramme, die eher spaß- und entertainmentorientierten Nutzer ansprechen. In naher Zukunft versprechen die meisten Hersteller jedoch, wird es auch Business-Software geben. Momentan gibt es zum beispiel Videokonverter, die Urlaubsvideos, Handyclips, YouTube Movies oder Kinofilme so umwandeln, dass man sie problemlos mobil und überall genießen kann. Das Ausgangsformat spielt dabei in den meisten Fällen keine Rolle.
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