Ist die Kritik am iPod berechtigt?
In diesem Artikel analysieren wir ein paar häfig erwähnte Kritikpunkte an Apple’s iPod. Zuallererst sei dad as Ladegerät erwähnt. Da sich im Lieferumfang der aktuellen iPods (iPod Classic, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Touch) kein Ladegerät befindet, müssen diejenigen Anwender ein Ladegerät nachkaufen, die diese Modelle nicht über den USB-Stecker, sondern extern an einer Steckdose aufladen möchten. Auch die Integrierung von Software erweist sich als nicht so einfach. Um den iPod zu benutzen, benötigt man die Software iTunes, die nicht mehr auf CD-ROM mitgeliefert wird. So können Kunden ohne Internetzugang den iPod nicht umgehend in Betrieb nehmen. Als Hintergrund dieser Entscheidung wird von Apple die Tatsache angegeben, dass Internet und Computer bald überall verfügbar seien und durch den Verzicht wichtige Ressourcen gespart würden, da nur wenige Nutzer auf ein Netzteil oder die CD-ROM angewiesen seien. Außerdem wurde Kritik an Apple laut, nachdem der Hersteller das „Made for iPod“-Logo einführte, das Zubehörhersteller auf ihre Produkte drucken dürfen, wenn sie 10 % ihres Umsatzes mit diesem Zubehör an Apple abführen. Laut Apple soll das Logo den Kunden helfen, Produkte zu finden, die garantiert mit ihrem iPod funktionieren. Mittlerweile hat Apple diese Aktion ausgeweitet und die Teilnahme an diesem Programm für die Zubehörhersteller zur Pflicht gemacht, solange sie den Dock-Anschluss des iPod benutzen. Ohne eine Teilnahme verrät Apple die Pin-Belegung des Dock-Anschlusses nicht. Des Weiteren hat Apple mit dem iPod nano und dem iPod der 5. Generation den Anschluss für die Fernbedienung entfernt. Über diesen Port hatten viele Zubehörteile den Strom bezogen (zum Beispiel iTrip, Taschenlampen etc.) Mit der Entfernung sind die Hersteller wiederum an den Dock-Anschluss gebunden. Somit sind lediglich Zubehörteile wie Taschen, Schutzfolien und Kopfhörer nicht an das „Made for iPod“-Logo gebunden. Ein vierter Kritikpunkt ist, dass Videos vom Fremdanbietern nicht ohne Weiteres auf den handlichen Geräten dargestellt werden kann. Hier leisten so ganannte Videokonvertoren jedoch Abhilfe. Viele dieser Konverter bieten die Möglichkeit an, die Videos direkt zu schneiden, bearbeiten oder mit Spezialfiltern zu verändern, und dann auf den iPod zu übertragen. Als wenn das nicht genug ware, gibt es sogar Programme die mit einem praktischer Musik-Konverter aufwarten. Mit diesem ist es kinderleicht, alle gängigen Audio- und Video-Formate in MP3 oder M4A zur Wiedergabe auf dem iPod oder iPhone umzuwandeln. Ob die Kritik am iPod nun gerechtfertigt ist oder nicht, das muss jeder für sich selber entscheiden.
gfiu - 24. Feb, 17:11
